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Fairer
Handel – ein Plus für alle
... seit 33 Jahren in Ludwigsburg!
... mehr
dazu in unserer Jubiläumszeitung (pdf 1,3 MB)
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2011:
19.800 €uro für 9 Projekte vergeben:
Übersicht
2010:
21.500 €uro für 12 Projekte:
Übersicht
2009:
25.400 €uro für 12
Projekte:
Übersicht
2008:
26.800 €uro für 10 Projekte:
Übersicht
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Das ist einer der 3
Fischteiche, die unser Verein 2008 finanziert
hat. Mit dem Schild oben dankt die
Inargo-Schule
für die Hilfe.
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Mit dem Gewinn und Einnahmen aus
Aktionen und Spenden werden Hilfsprojekte
unterstützt. Der gemeinnützige Verein Aktion
Partnerschaft 3.Welt, Ludwigsburg e.V., in
dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Dritte-Welt-Ladens organisiert sind, konnte
auf der diesjährigen Mitgliederversammlung
die stolze Summe von 25.400 Euro verteilen.
Wie schon in den vergangenen Jahren
fließt ein großer Teil dieser Summe in
Bildungsprojekte: Bildung ist ein Schlüssel
zur Entwicklung, und der Bildungshunger ist
groß in den Ländern der sogenannten 'Dritten
Welt'. Eltern sehen, dass eine gute Bildung
ihren Kindern Chancen eröffnet, haben aber
selbst kein Geld um Schulgebühren (die in den
meisten Ländern der Erde üblich sind!),
Schulmaterialien, Schuluniform usw. zu
finanzieren, ganz zu schweigen davon, dass die
meisten Familien darauf angewiesen sind, dass
ihre Kinder durch Arbeit zum Familieneinkommen
beitragen.
Ein
Beispiel für langfristige Zusammenarbeit ist
die Inargo-Schule
für indianische Minderheiten in Monterilla/Kolumbien.
Im Jahre 2000 gegründet gab es am Anfang nur
zwei kleine, halbfertige Klassenräume ohne
Fenster und Fußböden. Nur 3 von 10 Kindern
in der Region gingen damals zur Schule, heute
sind es mehr als 70% eines Jahrgangs. Weitere
Klassenräume wurden gebaut, und ein kleiner
Sportplatz entstand. Unter anderem mit Geld
aus Ludwigsburg wurden Schulbusse angeschafft,
um auch weiter entfernt wohnenden Kindern den
Schulbesuch zu ermöglichen. Eine Schulkantine
entstand, in der die Kinder ein kostengünstiges,
gesundes Mittagessen erhalten. Im letzten Jahr
finanzierte der Verein drei Fischteiche, und
die ersten Fänge sorgten schon für gesunde
Fischmahlzeiten. Der Verkauf der überzähligen
Fische trägt außerdem zur Finanzierung der
Schule bei. Zwar sind die Abschlüsse der
Schule staatlich anerkannt sind und die
Absolventinnen und Absolventen gehören bei den
landesweiten, zentralen Prüfungen zu den
Jahrgangsbesten, aber es gibt nur geringe
staatliche Zuschüsse, die die Kosten des Schulbetriebs nur
zu einem Teil abdecken.
Nun
möchte die Schule eine Filteranlage bauen zur
Verbesserung der Wasserqualität. Der Bach,
von dem die Schule ihr Wasser bezieht, ist
verschmutzt. Ein Lehrer der Schule hat nun ein
Filtersystem entwickelt, das keine teuren Geräte
oder qualifiziertes Personal benötigt. Dieses
System ist einfach in der Handhabung und
Instandhaltung, aber dennoch hocheffizient.
Das gereinigte Wasser soll nicht nur die
Schule, sondern auch das Dorf Monterilla mit
sauberem Wasser versorgen. Zur Anschaffung der
in Kolumbien sehr teuren Materialien (Zement für
den 7m hohen Wasserturm, Eisen, Rohrleitungen,
Ventile usw.) werden aus Ludwigsburg 2700 Euro
nach Kolumbien überwiesen.
In
Kolumbien unterstützt der Verein außerdem
noch ein Projekt zur Betreuung von Slumkindern
in Cali mit 2600 Euro und ein Ernährungsprogramm für Kinder in
Medellin mit 3000 Euro.
In
Mexiko wird ein Selbsthilfeprojekt der Tenek-Frauen
mit 900 Euro, in Peru Weiterbildungsmaßnahmen
der Kaffeebauern mit 1900 Euro unterstützt
und in Brasilien erhalten Dörfer in Amazonien
1500 Euro zur Anschaffung von Solarlampen.
Das Frauenzentrum Shahrak
in Afghanistan, das auch schon mehrere
Jahre unterstützt wird, erhält einen
Zuschuss von 3100 Euro für den Bau eines
eigenen Hauses. Außerdem beschlossen die
Mitglieder der Aktion Partnerschaft 3.Welt,
Ludwigsburg e.V. mit 1300 Euro das Studium von
jungen Frauen in Herat zu unterstützen.
Gerade in Zeiten der politischen und militärischen
Unsicherheit finden wir es wichtig, dass wir
uns weiter für
die Belange der Frauen in Afghanistan
einzusetzen.
In der Provinz Ben Tre in Vietnam sollen auch in diesem Jahr die Mädchen ein
Stipendium bekommen, das ihnen den weiteren
Schulbesuch ermöglicht. Der Dritte-Welt-Laden
stellt dafür 3100 Euro zur Verfügung. Die
Frauenunion Vietnams koordiniert die Vergabe
der Stipendien und sorgt auch dafür, dass
besonders begabte Schülerinnen anschließend
mit einem Begabtenstipendium studieren können.
In Bangladesh erhält der Verein Mati
3.400 Euro, um einen Computer-Lehrraum
einzurichten und den Lohn für eine Lehrerin
zu finanzieren. In Kamerun wird das Dorf Mfida
für den Betrieb seiner Krankenstation mit
1500 Euro unterstützt. Und das Projekt Preda
von Pater Shay Cullen auf den Philippinen erhält 400 Euro zur Betreuung von
Straßen- und Gefängniskindern.
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Z.B.
für Kinder und Jugendliche in Kolumbien im
vergangenen Jahr:
Unser Verein Aktion
Partnerschaft 3.Welt e.V. stellte im Juli 2008
6.400 Euro für die Unterstützung von zwei
Schulprojekten in Kolumbien zu Verfügung. Das
Geld stammt aus Spenden und den Überschüssen
des Dritte-Welt-Ladens, den die Mitglieder des
Vereins in weitgehend ehrenamtlicher Arbeit
betreiben.
Die beiden Schulprojekte
in Cali und in Monterilla
sind private Initiativen, die der Betreuung
und Förderung von Kindern und Jugendlichen
aus armen Familien dienen. In der
Landwirtschaftsschule Inargo
in Monterilla werden gegenwärtig 700 Schüler unterrichtet, die zum größten
Teil der indianischen Urbevölkerung angehören.
Sie werden im Anbau von Lebensmitteln und
verschiedenen Handwerksarten ausgebildet, können
aber auch bei entsprechendem Talent das Abitur
machen. Mit 3.400 Euro sollen drei weitere
Fischteiche angelegt werden, denn Fische sind
wichtig zur Deckung des Eiweißbedarfs der Bevölkerung.
Da in Kolumbien der Preis für Benzin und
Diesel noch drastischer gestiegen ist als in
Deutschland, soll damit außerdem der
Treibstoff für die Schulbusse finanziert
werden, die die Schüler zum Teil von weither
jeden Tag zur Schule bringen.
Die Schule der Stiftung 'Chreme'
in Cali
unterstützen wir schon seit 2001. Dort geht
es hauptsächlich um die soziale Betreuung und
Ausbildung von Kindern aus Slumfamilien. Die
90 Kinder, von denen die meisten aus sehr
schwierigen Familienverhältnissen kommen, benötigen
Sicherheit und eine einfühlsame
psychologische Betreuung zur Wiederherstellung
ihrer seelischen Gesundheit. Mit 3.000 Euro
kann eine zusätzliche Betreuerin mit
psychologischer Ausbildung angestellt werden.
Außerdem muss das Dach der Schule dringend
repariert werden.
Den direkten Kontakt zu
diesen Projekten haben wir über Frau Dr.
Hilde Kemmerer, die viele Jahre in Kolumbien
gearbeitet hat und die beiden Projekte jedes
Jahr besucht. Mit den jetzt beschlossenen
Geldern hat unsere Aktion Partnerschaft 3.Welt
e.V. in diesem Jahr insgesamt bereits 26.800
Euro für soziale und landwirtschaftliche
Projekte zur Verfügung gestellt. Eine
Zusammenstellung aller unterstützten Projekte
ist im Dritte-Welt-Laden und auf unserer
Homepage zu finden:
www.fairpart-ludwigsburg.de
Spenden für
diese und andere Selbsthilfeprojekte sammelt
die Aktion Partnerschaft 3.Welt,
Ludwigburg e.V., deren Mitglieder den Dritte-Welt-Laden
in der Eberhardstraße betreiben, auf
ihrem Konto 60040 bei der Kreissparkasse
Ludwigsburg (BLZ 60450050).
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Bilder
von den Schulprojekten INARGO in Monterilla
und Chreme in Cali,
Kolumbien (Fotos: Dr.Hilde Kemmerer) |
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Das
Projekt Chreme bietet den Kindern und
Jugendlichen
aus den Slums nicht nur die Möglichkeit etwas
zu lernen,
sondern es ist für viele ein neues sicheres
Zuhause.
Schwester Edith ist für viele die 'Mutter'
der großen Familie. |
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Auch für die Schulbusse der
INARGO-Schule in Monterilla
sind die Dieselpreise stark gestiegen. |
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Über
300 Kinder und Jugendliche der indianischen
Minderheiten besuchen die INARGO-Schule. Es
ist für sie die einzige Möglichkeit lesen
und schreiben und verschiedene handwerkliche
Fähigkeiten zu erlernen. Viele erwerben mit
dem Abitur auch die Hochschulreife. |
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Mitgliederversammlung
2006:
Aktion Partnerschaft 3.Welt,
Ludwigsburg e.V. vergibt
25.200 Euro an Selbsthilfeprojekte
Seit
mehr als 28 Jahren betreiben die Mitglieder
der Aktion
Partnerschaft 3.Welt, Ludwigsburg e.V. den
Dritte-Welt-Laden in der Ludwigsburger
Eberhardstraße in ehrenamtlicher Arbeit. Sie
verkaufen Produkte aus der Dritten Welt, die
fair gehandelt sind und so ihren Herstellern
einen angemessenen Lohn für ein menschenwürdiges
Leben garantieren. Doch die Hilfe geht noch
weiter: der Gewinn aus dem Verkauf der Waren,
der dank des ehrenamtlichen Engagements der
Mitarbeiterinnen des Ladens anfällt, ermöglicht
es, Hilfsprojekte auch finanziell zu unterstützen.
Dazu kommen noch Spenden an den gemeinnützigen
Verein Aktion
Partnerschaft 3.Welt, Ludwigsburg e.V. So
konnte auf der diesjährigen
Mitgliederversammlung die stolze Summe von
25.200 Euro zur Verfügung gestellt werden.
Wie
schon in den vergangenen Jahren fließt ein
großer Teil dieser Summe in Bildungsprojekte:
Bildung ist ein Schlüssel zur Entwicklung,
und der Bildungshunger ist groß in den Ländern
der sogenannten 'Dritten Welt'. Eltern sehen,
dass eine gute Bildung ihren Kindern Chancen
eröffnet, haben aber selbst kein Geld um
Schulgebühren (die in den meisten Ländern
der Erde üblich sind!), Schulmaterialien,
Schuluniform usw. zu finanzieren, ganz zu
schweigen davon, dass die meisten Familien
darauf angewiesen sind, dass ihre Kinder durch
Arbeit zum Familieneinkommen beitragen.
So
werden in diesem Jahr die Frauen und Mädchen
des Frauenzentrums Sharahk
in Afghanistan mit 3.800 Euro unterstützt,
um Lehrmaterial und Computer anzuschaffen, und
in der Provinz Ben
Tre inVietnam werden mit
3.300 Euro Mädchen mit Stipendien
ausgestattet, die ihnen den weiteren
Schulbesuch ermöglichen (s.Foto). Diese
Stipendienprogramm der Frauenunion Vietnams
wird schon seit mehreren Jahren von unserem
Verein unterstützt. Die ersten Mädchen, die
gefördert wurden, haben inzwischen Abitur
gemacht – mit überdurchschnittlich guten
Ergebnissen.

Auch
in Kolumbien werden zwei Schulen mit insgesamt
6.600 Euro unterstützt, außerdem erhält ein
Gesundheitsfürsorgeprojekt 2.500 Euro. Neben
der Schulbildung bildet die Unterstützung von
Gesundheitsprojekten einen zweiten Schwerpunkt
des Ludwigsburger Vereins. Außer in Kolumbien
unterstützt der Verein noch ein Projekt zur
Kinderversorgung in Bangladesh mit 3.000 Euro
und eine Notfallkrankenstation in Kamerun mit
700 Euro. Tucuma,
ein Dorf im brasilianischen Amazonasgebiet,
erhält über den Verein POEMA 2.100 Euro
Zuschuss zu einer Trinkwasseranlage, um
Krankheiten bei Kindern und Erwachsenen, die
durch verschmutztes Wasser entstehen, in
Zukunft zu vermeiden.
Schließlich
wurden noch 3.200 Euro bewilligt um einer
Genossenschaft von Kaffeebauern in Peru die
Aufnahme und Unterstützung neuer Mitglieder
zu ermöglichen. Diese Genossenschaft liefert
den Pidé-Kaffee, der in vielen Geschäften in
Ludwigsburg als "Ludwigsburger
Barockkaffee" verkauft wird – natürlich
auch bei uns Dritte-Welt-Laden in der
Eberhardstraße 11.
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