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Unsere
Themen in der fairPart News
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Herbst/Winter 2011: |
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Auf diesem großen Ballon haben wir
am 'Europäischen Weltladentag' Unterschriften
gesammelt, mit denen wir uns an der Aktion "erlassjahr.de
- Entwicklung braucht Entschuldung" beteiligen.
Zu den bis heute über 1000 Mitträgerorganisationen
gehören Landeskirchen, Diözesen,
entwicklungspolitische Organisationen,
Eine-Welt-Gruppen, Kirchengemeinden und Weltläden. erlassjahr.de
ist eingebunden in ein weltweites Netzwerk von über
50 ähnlichen Kampagnen und Bündnissen. Sie alle
wollen es nicht hinnehmen, dass untragbar hohe
Schulden in vielen Ländern des Südens wichtige
Investitionen in Gesundheit, Bildung und Infrastruktur
unmöglich machen. Denn insgesamt bezahlen die armen
Länder den reichen Industrienationen jedes Jahr viel
mehr Geld an Zinsen und Tilgung zurück, als sie von
dort als sog. 'Entwicklungshilfe' erhalten. Viele
ihrer Schulden sind sehr alt und wurden von früheren
Diktaturen gemacht, die ihre 'Schäfchen' längst in
der Schweiz oder anderswo 'ins Trockene' gebracht
haben. Und dass es alleine die Gläubiger sind, die
über die Möglichkeit von Schuldenerlassen und deren
Bedingungen entscheiden, widerspricht den Prinzipien
von internationalen Verträgen und globaler
Partnerschaft. Deshalb ist das zentrale Ziel von
erlassjahr.de die Umsetzung eines fairen und
transparenten Schiedsverfahrens, durch das ein
Interessenausgleich zwischen Gläubigern und
Schuldnern erreicht wird, mit dem beide Seiten leben
können.
Unser Ballon soll – zusammen mit vielen, vielen
anderen – in Heiligendamm beim G8-Gipfel vom 6. –
8. Juni 2007 in die Luft steigen. Dort sollen die
Ballons möglichst lange über dem mit einem
millionenteuren Absperrzaun abgeriegelten
Konferenzgelände schweben. Hoffen wir, dass diese
Demonstration wirkt! Mehr dazu unter www.erlassjahr.de
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An alle Telekomaktionäre und andere Geldanleger:
Sie wollen Ihr Geld sicher anlegen, ohne
Kursverluste fürchten zu müssen?
Aber Sie möchten sich nicht an Unternehmen
beteiligen, die in großem Umfang Arbeitsplätze
vernichten, sondern wollen mit Ihrem Kapital helfen
Arbeitsplätze zu schaffen und wirksam die Armut in
der Welt zu bekämpfen?
Ja, das ist möglich: mit Anteilen bei Oikocredit,
die in den letzten 33 Jahren ihren Wert nie
verloren haben. Oikocredit vergibt Kleinkredite
an arme Menschen in vielen Ländern, die sich selbst
eine Existenz aufbauen wollen (und von keiner normalen
Bank einen Kredit erhalten würden!). Deshalb erhalten
auch viele Produzenten des Fairen Handels Geld für
wichtige Investitionen von Oikocredit. Ein
Anteil kostet 200 €uro und erbringt eine
regelmäßige Dividende von 2%. Und wenn Sie Ihr Geld
wieder selbst benötigen, können Sie es
unbürokratisch und ohne lange Kündigungsfrist
zurück erhalten.
Weitere Informationen erhalten Sie bei uns im Laden
und im Internet:
http://www.oikocredit.org/de/home
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Schokolade:
eine
Fairsuchung!
Ursprünglich,
bei den Mayas und Azteken in Mexico, war Schokolade
ein bitteres Getränk, das noch nicht mit Zucker oder
Milch versüßt wurde. Auch heute ist Kakao für viele
Menschen ein harter Broterwerb, weil der Erlös kaum
die Kosten der mühsamen Produktion deckt. Zudem
verwenden die Schokoladenhersteller zunehmend
billigere Ersatzstoffe, z.B. Sojalecithin, um nicht so
viel Kakaobutter zu benötigen. Aber es geht auch
anders: Die gepa arbeitet weltweit mit 5
Kakaogenossenschaften zusammen, z.B. mit Kuapa
Kokoo in Ghana und El Ceibo in Bolivien.
Heute ist die gepa Marktführer für fair
gehandelte Bio-Schokolade in Deutschland und sichert
mit den fairen Abnahmepreisen für den Kakao die
menschenwürdige Existenz von etwa 14.000 Familien.
Besondere
'Highlights' im gepa-Sortiment sind dunkle
Schokoladen, z.B. die 'Bio-Noir' mit 85% (!)
Kakaoanteil oder die preisgekrönte 'Bio-Noir Orange'.
Dunkle Schokoladen stehen im Ruf eine besonders
gesunde und stimmungshebende Wirkung zu haben – ein
Grund mehr sie zu probieren! Auch Schokoladeriegel und
Pralinen mit Nüssen und Kaffeebohnen sind im
fairführerischen Angebot. Und selbstverständlich
enthalten gepa-Schokoladen keine künstlichen
oder gentechnischen Zusätze.
Etwas ganz Besonderes sind
die Täfelchen der Schokoladenmanufaktur Zotter,
die wir über dwp-Ravensburg beziehen. Auch sie
setzt so weit wie möglich auf fair-gehandelte
Rohstoffe aus biologischem Anbau. Darüber hinaus
fairzaubert sie durch ihre exotischen Rezepte und ihr
originelles Design, weshalb sich die Täfelchen auch
besonders zum Verschenken eignen. Über 80
verschiedene Schokoladekreationen bietet Zotter
an, alle in Handarbeit verarbeitet und verpackt. Die
Rezepte gehen zurück zu den Ursprüngen, wie die
Bitterschokolade mit Chili oder Ingwer und in ganz
neue kreative Regionen, wie 'Ananas & Paprika', 'Bergkäse-Walnüsse-Trauben'
oder 'Mango'. Erstaunlich bei allen Zotter-Kreationen
ist der intensive Geschmack. Er ist so intensiv und
nachhaltig, dass man die Schokolade am besten in
kleinen Stückchen genießt (mit dem Messer
zerteilen), denn schon eine kleine Menge bietet den
vollen, anhaltenden Genuss!
PS: An
Lehrer/innen u.a. in der Bildung Tätigen verleihen
wir einen 'Kakao-Koffer' mit Medien, Kakaoproben und
Hintergrundinformationen zum Thema Kakao und
Schokolade (Kaution: 50 €uro).
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Gen-Reis – Nein danke!
In den vergangenen Monaten wurden
die Verbraucher in unserem Land immer wieder durch
verschiedene Lebensmittelskandale verunsichert. Unter
anderem gelangte gen-verseuchter Reis in den Verkauf.
Bei uns sind Sie davor sicher: alle Reissorten, die
wir verkaufen, werden in Indien, Thailand oder Laos in
traditioneller Weise ökologisch angebaut. Die
Menschen, die den Reis anbauen, sind so in ihrer alten
Reiskultur verwurzelt, dass sie moderne biotechnische
Manipulationen rundweg ablehnen. Außerdem werden die
ökologischen Anbaumethoden von unabhängigen
Instituten überwacht. Sei es nun Basmatireis aus
Indien, 'Hom Mali'-Duftreis aus Thailand oder Lila
Reis (für Süßspeisen) aus Laos – alle bieten
vollen Genuss ohne Reue!
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Schön wär's:
… wenn wie in Großbritannien viele Cafés nur
noch fair gehandelten Kaffee ausschenken würden. Dort
jedenfalls machen Cafés, Restaurants und Supermärkte
schon vielfach Werbung mit fair gehandelten Produkten.
Und das zeigt Wirkung: Während in Deutschland nur 1
Prozent allen Kaffees fair gehandelt ist, sind es in
Großbritannien schon über 5 Prozent!
Immerhin wird auch in deutschen Firmen, im Landtag und
in städtischen Kantinen schon Kaffee aus fairem
Handel getrunken, denn die gute Qualität ist durchaus
auch bezahlbar. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall,
SAP, Allianz u.v.a. sind davon schon lange
überzeugt. Aber es wäre doch schön, wenn auch
Cafés, Restaurants und noch einige Kirchengemeinden
mehr das auch anbieten würden, oder?
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Was
jede/r von uns tun kann - testen Sie sich selbst!
Eine
persönliche 'Agenda 21' (agenda = lat.: was zu tun
ist)
-
im
Dritte-Welt-Laden einkaufen
-
Strom
sparen (z.B. Stand-by-Geräte ausschalten)
-
nicht
immer mit dem Auto zum Einkaufen fahren
-
öfter
mit dem Fahrrad fahren oder öffentliche
Verkehrsmittel benützen
-
Produkte
aus der Region kaufen (muss es denn das Bier aus
dem kühlen Norden sein?)
-
haltbare
statt billige Kleidung kaufen, nicht jede Mode
mitmachen
-
weniger
Fleisch essen (über 40% der weltweiten
Getreideerzeugung wird an Vieh verfüttert,
tropische Wälder werden für die Tierhaltung
abgeholzt und der Kohlendioxidausstoß steigt
durch die Massentierhaltung)
-
Ökoprodukte
bevorzugen
-
Fertiggerichte
und überflüssige Verpackungen reduzieren
-
Fernreisen
einschränken
-
Produkte
mit dem Transfair-Siegel kaufen
-
weniger
konsumieren, mehr genießen
-
mich
über politische und globale Zusammenhänge
informieren
-
Gemüse
und Früchte der Saison essen (um z.B. 1 kg Äpfel
aus Südafrika nach Deutschland zu fliegen werden
3 kg Kerosin verbraucht)
-
Abfall
vermeiden (z.B. Batterien u.a. Einwegprodukte)
-
die
Heizung zu Hause 1 Grad niedriger einstellen
-
mitarbeiten
in einer Gruppe, die sich für benachteiligte
Menschen oder die Umwelt engagiert
-
mit
anderen Menschen über die Zukunft der Welt und
das 'Schicksal' anderer Menschen diskutieren
-
mit
anderen Menschen teilen
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